Im Mittelpunkt stand ein Rettungswagen (RTW), den Interessierte in Augenschein nehmen konnten. Auszubildende zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter standen den Besuchern Rede und Antwort und erklärten die medizinische Ausrüstung an Bord – vom Defibrillator bis zum Beatmungsgerät. Ob Kinder mit großen Augen oder interessierte Erwachsene: Die angehenden Notfallsanitäter nahmen sich Zeit für jede Frage und vermittelten anschaulich, wie ein Einsatz im Rettungsdienst abläuft und welche Handgriffe im Ernstfall zählen.
Für zusätzliches Aufsehen sorgten die ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen der BRK-Bereitschaften mit drei neuen geländegängigen Fahrzeugen: einem UTV (Utility Task Vehicle) sowie zwei ATVs (All-Terrain Vehicles). Diese Fahrzeuge kommen künftig bei Einsätzen in unwegsamem Gelände zum Einsatz, etwa bei Sucheinsätzen, Katastrophenschutzübungen oder Großveranstaltungen abseits befestigter Wege.
Besonders bei den jüngsten Besucherinnen und Besuchern kamen die Fahrzeuge gut an: Kinder durften unter Aufsicht Probe sitzen und bekamen so einen ersten Eindruck davon, wie vielseitig die Ausstattung des Roten Kreuzes ist.
Der „Tag der offenen Tür“ bot nicht nur die Gelegenheit, die Arbeit der einzelnen Organisationen vorzustellen, sondern unterstrich auch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen THW, Feuerwehr und BRK im Landkreis Haßberge. Bei gemeinsamen Einsätzen, Übungen und Großlagen arbeiten alle Beteiligten regelmäßig Hand in Hand – ein Umstand, der bei Veranstaltungen wie dieser für die Bevölkerung sichtbar wird.
Der BRK-Kreisverband Haßberge bedankt sich beim THW-Ortsverband Haßfurt herzlich für die Einladung und die gelungene Organisation des „Tages der offenen Tür“. Veranstaltungen wie diese leisten einen wichtigen Beitrag dazu, ehrenamtliches Engagement sichtbar zu machen und Nachwuchs für die Hilfsorganisationen zu gewinnen – sei es im Rettungsdienst, in den Bereitschaften oder in anderen Bereichen des Roten Kreuzes.
Autor: Michael Will






