Kursleiterin Christin Ebert von der BRK-Sozialstation Haßberge, kennt viele solcher Situationen aus ihrem Alltag und steht betroffenen Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite. Oft ist es so, dass Pflegebedürftige in den eigenen vier Wänden, in ihrer gewohnten Umgebung von den Mitarbeiterinnen der BRK-Sozialstation professionell gepflegt werden. Je nach Grad der Pflegebedürftigkeit ist der zeitliche Aufwand dafür unterschiedlich: Einmal oder mehrmals täglich kommen die Pflegekräfte ins Haus und versorgen den Patienten.
Daneben besteht bei vielen Angehörigen aber auch der Wunsch, bestimmte Pflegeleistungen selbst zu übernehmen. Doch wer so etwas zuvor noch nie gemacht hat, hat Angst, Fehler zu machen und tut sich bei körperlich fordernden Aufgaben schwer. Mit dem entsprechenden Wissen und hilfreichen Tipps fällt es leichter, einem pflegebedürftigen Angehörigen und sich selbst gerecht zu werden. Deshalb bietet die BRK-Sozialstation Kurse für pflegende Angehörige an.
Ein solcher Kurs ist jetzt zu Ende gegangen. Acht Teilnehmerinnen haben daran teilgenommen und sich an insgesamt zwölf Abenden zu je eineinhalb Stunden an das Thema Pflege herangetastet. Den Kurs, der in den Räumen der Rummelsberger Diakonie in Zeil stattfand, leitete Christin Ebert. Für die Teilnehmer war er kostenfrei.
Themen des Kurses waren unter anderem die Einrichtung des Krankenzimmers, Grundlagen der Pflegeversicherung, Umgang mit Demenz, Umgang mit Sterben, Tod und Trauer sowie Umgang mit Schmerzen. Des Weiteren standen Inkontinenzversorgung, Grundpflege, Transfer, Mobilisation und Lagern auf dem Stundenplan.
Autor: Michael Will / BRK

