Die Anreise erfolgte am Donnerstagvormittag. Nach dem Aufbau des Lagers in der Alten Schule stand bereits das erste Highlight auf dem Programm: das Modellieren von „Lehm“. Dabei galt es ein Wildschwein zu gestalten – passend zu „Eberhardt“, dem Eber und „Maskottchen“ der Wasserwachtjugend Ebern.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Zeltlagers war die Erste-Hilfe-Ausbildung im Rahmen des Juniorhelfer-Programms der Wasserwachtjugend. Dabei lernten die Kinder und Jugendlichen, wie sie sich beim Auffinden einer bewusstlosen Person richtig verhalten. Sie lernten die stabile Seitenlage kennen und übten das Absetzen eines Notrufs. Auch die Versorgung kleinerer Verletzungen stand auf dem Programm. Die Teilnehmer lernten den Umgang mit Pflastern kennen und trainierten das fachgerechte Anlegen von Verbänden. Mit großem Interesse und Engagement eigneten sie sich wichtige Kenntnisse an, die im Notfall Leben retten können.
Für zusätzliche Spannung sorgte die Zeltlageraufgabe rund um die Wasserwacht-Flagge. Jugendliche aus dem Raum Leuzendorf versuchten mehrfach die Flagge zu entwenden – und hatten dabei zunächst sogar Erfolg. Um ihre Flagge zurückzubekommen, mussten die Teilnehmer der Wasserwachtjugend verschiedene Aufgaben bewältigen. Mit Teamgeist und Geschick meisterten sie diese Herausforderungen und konnten ihre Flagge erfolgreich zurückerobern.
Der Freitag begann mit einer abwechslungsreichen Zeltlagerrallye, bei der die Kinder ihre geistigen, körperlichen und mentalen Fähigkeiten unter Beweis stellen mussten. Auf dem Programm standen unter anderem Eierlaufen, Schubkarrenrennen, Zielspritzen mit der Wasserpistole sowie verschiedene Gehirnjogging-Aufgaben. Nach einem leckeren Burger-Mittagessen ging es anschließend ins Freibad nach Bad Staffelstein, wo verschiedene Übungen durchgeführt wurden und auch genügend Zeit für Spiel und Freizeit im Wasser blieb.
Am Abend wurden die Kinder in die Welt der Knotenkunde eingeführt. Anschließend sorgte eine Kinderdisco für beste Stimmung. Außerdem konnte am Lagerfeuer Stockbrot gebacken werden, welches bei den Teilnehmern großen Anklang fand. Aus den Erfahrungen der ersten Nacht lernend, wurde die Wasserwacht-Flagge diesmal an einem besonders sicheren Ort angebracht. Dank der Wachsamkeit und des Einsatzes mutiger Kinder konnte sie in der zweiten Nacht erfolgreich verteidigt werden.
Während des gesamten Zeltlagers zeigten die Kinder großen Gemeinschaftssinn. Nach den Mahlzeiten halfen sie fleißig beim Spülen und unterstützten die Betreuer bereits zuvor bei der Zubereitung der Speisen.
Am Samstagmorgen neigte sich das Zeltlager bereits wieder dem Ende zu. Gemeinsam mit ihren Betreuern bereiteten die Kinder ein Frühstück zu, das anschließend in geselliger Runde genossen wurde. Danach stand das Aufräumen des Lagerplatzes auf dem Programm, bevor schließlich die Verabschiedung erfolgte.
Das Zeltlager wurde mit Unterstützung des Kreisjugendrings Haßberge organisiert und durchgeführt. Alle teilnehmenden Kinder sowie die Betreuer blicken auf ein gelungenes Wochenende mit vielen schönen Erinnerungen zurück und freuen sich bereits auf ein Wiedersehen beim nächsten Zeltlager im Jahr 2027.
Autor: Timo Deschner / Wasserwacht



