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Rettungshundestaffel Haßberge

Herzlich willkommen bei der Rettungshundestaffel Haßberge

Staffel

 

 

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Wer sind wir?  

 

Die Hundestaffel des Bayerischen Roten Kreuzes des Kreisverbandes Haßberge wurde durch die Initiative von Heinz Vogt und Jutta Hamprecht-Göppner im Frühjahr 2001 gegründet. 

Derzeit sind 15 Mitglieder aktiv tätig, 14 Hundeführer und 1 Helfer. Zur Zeit  sind 5 unserer Hunde in der Fläche einsatzfähig, d.h. sie haben die eineinhalbjährliche Prüfung bestanden und ein Hund ist inzwischen berentet. 13 Hunde sind in der Ausbildung.

Von Januar bis Dezember 2009 wurden wir 23 Mal alarmiert. In 15 Einsätzen waren unsere Teams in Zusammenarbeit mit den Rettungshundestaffeln des Leitstellenbereiches Schweinfurt mehrere Stunden, vorwiegend nachts, im Gelände auf der Suche nach vermissten Personen unterwegs. Eine vermisste Person wurde durch unseren Bast nach mehr als 24 hilflosen Stunden im Wald gefunden und ins Krankenhaus gebracht., die anderen Personen hielten sich zum Zeitpunkt der Suche an anderen Orten als vermutet auf.

 

Unsere Aufgaben

 

 

image1 Wir suchen nach vermissten Personen im unwegsamen Gelände (Wald, Feld, Flur) z.B. verwirrte Pflegeheimbewohner, vermisste Kinder, Pilzsucher oder Wanderer die nicht zur vereinbarten Zeit vom Spaziergang zurück sind oder auch nach suizidgefährdeten Personen. 

Zu unserer Aufgabe gehört die Durchführung lebensrettender Sofortmaßnahmen und die Einleitung aller weiteren notwenigen Schritte. 

 

Wie sucht ein Hund  

 

Der Mensch muss, um genau suchen zu können, schon Mann an Mann gehen und trotzdem unter jeden Busch sehen. Das bedeutet einen erheblichen personellen, zeitlichen und logistischen Aufwand. Ein gut ausgebildetes Hundesuchteam kann Suchketten ersetzen, denn was  Menschen bei Nacht oder Nebel  nicht sehen können, kann eine Hundenase dennoch riechen.

Der Flächensuchhund läuft so genannte Schläge oder Bögen mit der Nase im Wind, hierbei durchstreift der Hund in ca. 20 – 60 m weiten kreisförmigen Bögen das Gelände und kehrt immer wieder zum Hundeführer zurück, er filtert dabei mit seiner Nase „menschlichen Geruch“ aus dem Wind und zeigt dabei jeden Menschen an, der sich dort in charakteristischer Position befindet.

 

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Was sucht der Hund  

 

Der Körper des Menschen ist die Quelle der geruchlichen Witterung für den Hund. Eine Kombination von Haaren, Hautschuppen, Schweiß und anderen menschlichen Sekreten (Speichel, Atemluft etc.) werden als Partikel abgegeben, diese „segeln“ zu Boden und werden auch wie eine Geruchswolke mit der Luft transportiert. Diesen Geruch kann ein gut ausgebildeter Hund je nach Wind bzw. Luftströmung auf weite Entfernung wahrnehmen.

 

Die "Anzeige"
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Wenn der Hund einen Menschen in einer hilfebedürftigen Situation findet „ruft“ er seinen Hundeführer herbei. Hier werden verschiedene Formen ausgebildet: entweder bellt ein Hund am gefundenen Menschen so lange bis der Hundeführer nachkommt oder er hat ein „Bringsel“ am Halsband, das er ins Maul nimmt, zu seinem Hundeführer zurückläuft und den zum Gefundenen führt oder er läuft zu seinem Hundeführer zurück und zeigt mit einem eintrainierten (anspringen o.ä.) Zeichen dass er gefunden hat und führt seinen Hundeführer dann zu der vermissten Person hin.

 

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